Home » Im Namen des Volkes

Im Namen des Volkes

Manchmal verzweifelt man an unserem Rechtsystem. Gerade beim Tierschutz ist Justitia oft auf dem (ge)rechten Auge blind. Wie oft hört oder liest man, dass Verfahren mangels Beweisen, fehlendem öffentlichen Interesse oder einfach wegen Lustlosigkeit der zuständigen Behörden eingestellt worden sind. Auch aus eigener beruflicher Erfahrung seh ich so oft Tierleid, ohne das der Verursacher oder Täter zur Rechenschaft gezogen wird.

Um so erfreulicher ist es, wenn ein Richter gerechtes Recht spricht. So geschehen vor kurzem in Gelsenkirchen. Ein 25jähriger Mann schoss mit einem Luftgewehr einem Jack Russel Terrier ins Auge. Perfide hatte er keine übliche Kugel genommen, sondern einen Wattebausch mit einer kleinen Nadel drin. Dem armen Tier musste das Auge entfernt werden.

Im letzten Sommer verurteilte ihn ein Gelsenkirchener Amtsrichter zu einem Jahr ohne Bewährung. Da der Täter damit nicht einverstanden war und sich zu hart verurteilt fühlte, ging es eine Instanz weiter. Der Richter am Landgericht hat das Urteil jedoch bestätigt, und das nicht nur, weil die Tat sinnlos und brutal war, sondern auch weil der Täter keinerlei Reue zeigte. Ein gutes Urteil…

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>