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Richtig geurteilt

Am 09. Dezember wurde in Offenburg ein Mann zu vier Monaten Gefängnis verurteilt, weil es erwiesen war, dass er in vier Fällen Stuten Äste in die Vagina eingeführt hat. Dem geständigen Täter, ein 37-jähriger Mann, wurde die Strafe zu zwei Jahren auf Bewährung ausgesetzt mit der Auflage, dass er eine Therapie machen soll.

Das Urteil ist richtig! Es kann nicht geduldet werden, wenn Tiere gequält werden. Dabei ist es auch egal, aus welcher Motivation heraus die Tat geschah. So etwas ist zurecht strafbar und wurde hier entsprechend geahndet.

Der Täter wurde nach dem richtigen Paragraphen des Tierschutzgesetzes verurteilt.  Das Urteil erfolgte aufgrund des §17 TschG, da er den Pferden erhebliche und länger anhaltende Schmerzen zugefügt hat. Der Richter hat sich nicht auf das Glatteis führen lassen und den Täter nicht nach §3 Abs. 13 TschG zu einem Bußgeld wegen zoophiler Handlungen verurteilt.

In der Vergangenheit wurde von Tierschützern immer wieder dargestellt, dass sexuell motivierte Tierquälerei nicht durch das Tierschutzgesetz abgedeckt und somit straffrei sei. So begründete man die Forderung nach einem generellen Verbot zoophiler Handlungen. Letztlich hat sich dieser Populismus trotz verfassungsrechtlicher Bedenken im neu geschaffenen §3 Abs. 13 des Tierschutzgesetzes durchgesetzt. Das Urteil in Offenburg straft jedoch den neu eingeführten Paragraphen ab und zeigt, dass man derartige Taten ganz einfach als Tierquälerei behandeln kann und muss.

Quelle:
Artikel in baden online

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