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Die Lüge vom vergewaltigten Hund – nächster Akt

„Eine Lüge ist bereits drei mal um die Erde gelaufen,
bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.
Mark Twain

In zwei großen Artikeln wurden auf diesem Blog die Unwahrheiten offengelegt, die zu vielen Bildern verletzter und gequälter Hunde durch Tierschützer Zoophiliegegner verbreitet werden.

Molosser_in_BoxEiner der berichtigten Fälle betraf den auf dem nebenstehendem Bild zu sehenden Molosser, der in einer mit Zeitung ausgelegten Kiste liegt. Der Bereich um seinen After ist bis zu den Hoden rot eingefärbt. Zu hauf findet man Berichte auf Tierschutzkreisen, der Hund sei vergewaltigt worden. Mal in Deutschland, in Dänemark, in der Türkei und neuerdings in Ländern des ehemaligen Jugoslaviens.

Wie bereits berichtet, ist die offensichtliche Wahrheit viel banaler, denn der Hund litt an einer Prolapse, also an einem krankhaften Vorfall des Enddarms. Das zynische an den aktuellen Missbrauchsberichten ist, dass zu diesem Hund diesmal sogar Bilder gezeigt werden, die in lehrbuchartiger Qualität diese Prolapse zeigen.

Als Vergleich hier die Bilder von dem angeblichen Missbrauchsopfer und einem Hund mit Prolapse in tierärztlicher Behandlung:

Vergleich zwischen dem angeblich missbrauchen und einem tierärztlich behandelten Hund

Vergleich zwischen dem angeblich missbrauchen Hund und einem in tierärztlicher Behandlung

Das Krankheitsbild und dessen Häufigkeit wird verständlich auf mehreren Webseiten beschrieben.

Es ist Methode der Zoophiliegegner, mit im Internet gefundenen Bildern und frei erfundenen Missbrauchsgeschichten die Meinung in der Öffentlichkeit zu beeinflussen. Nach dem Motto, je öfter man eine Behauptung wiederholt, desto mehr wird diese zur Wahrheit, werden solche Geschichten immer wieder neu erfunden, aufgelegt, zitiert und verlinkt.

Selbst wenn dieser Hund in Deutschland vergewaltigt worden wäre, dann wäre diese Tat in jedem Fall nach einem Paragraphen im Tierschutzgesetz strafbar, den es schon seit Jahrzehnten unverändert gibt. Tierquälerei, egal aus welcher Motivation heraus, wird nach §17 Tierschutzgesetz mit bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet. Es ist dabei egal, aus welcher Motivation heraus die Tat begangen wurde.

Die immer wieder kolportierte Behauptung, sexuell motivierte Tierquälerei sei nicht strafbar bzw. würde erst seit neuestem mit einem Bußgeld geahndet werden, ist falsch! In einem vor kurzem bekannt gewordenem Urteil aus Offenburg zeigt sich dies ganz klar. Dort hat ein Täter Stuten mit Gegenständen penetriert und gequält. Er wurde nicht zu einem Bußgeld verurteilt, sondern zu einer Gefängnisstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Im Klartext, der neu eingeführte §3 Abs. 13 (Zoophilieverbot) kam hier nicht zum tragen.

One Response to “Die Lüge vom vergewaltigten Hund – nächster Akt”

  1. Axyz sagt:

    Also ich hatte ja mal ein bisschen gegoogelt und bin bei diesen beiden Artikeln herausgekommen:

    1) https://translate.google.com/translate?hl=en&sl=hr&tl=de&u=http%3A%2F%2Fradioliberum.org%2Fhrvati-srbi-i-bosanci-svercaju-pse-za-bordele-laboratorije-i-vojne-baze%2F

    2) https://translate.google.com/translate?sl=auto&tl=de&js=y&prev=_t&hl=en&ie=UTF-8&u=http%3A%2F%2Fwww.dnevnik.ba%2Fnovosti%2Fbih%2Fhrvati-srbi-i-bosanci-%25C5%25A1vercaju-pse-za-bordele&edit-text=

    wobei sich 1) auf 2) zu beziehen scheint, aber die Bilder dieses Hundes nur in 1) zu sehen sind. Ich denke aber, dass die Bilder ursprünglich aus dieser Richtung kommen.

    Die Google Übersetzung ist auch nicht sonderlich gut, trotzdem ist es recht einfach, offensichtliche Falschaussagen zu identifizieren:

    > Ich fürchte, der Rest, und das ist eine Menge Diskussionen und PETA, der internationalen Organisation für Tierrechte und Schutz, am Ende in Labors, Bordelle , Militärbasen …

    Zu Labors und Militärbasen kann ich wenig sagen, aber mir ist immer noch nicht bekannt, dass PETA jemals die Existenz auch nur eines Tierbordells belegt hat. Ich nehme an, dieses Interview von 2012 ist authentisch:

    http://www.doggennetz.de/index.php?option=com_content&view=article&id=952:aua770-peta-deutschland-bezweifelt-konkrete-zahlen-zu-tierbordellen&catid=35:aua&Itemid=53

    Darin heißt es:

    „Dr. Edmund Haferbeck: PETA hat vor mehreren Jahren aufgrund konkreter Ermittlungen Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Tierbordellen erstattet. Das Verfahren wurde zwar eingestellt, es haben sich aber im Laufe der Ermittlungen durchaus Hinweise auf solche „Einrichtungen“ ergeben. Weitere Konkretisierungen sind uns derzeit leider nicht möglich.“

    Bis jetzt, knapp zweieinhalb Jahre und ein Gesetz später, hat keiner dieser angeblichen Hinweise irgendetwas ergeben.

    > Sex mit Hunden in Deutschland ein heißes Thema, aber es legal ist.

    Man beachte das Datum: beide Artikel sind von 2014, also deutlich nachdem das neuen Tierschutzgesetz in Kraft getreten ist.

    > Vor Ort 700-1000 Euro.

    Wie gesagt, vor *welchem* Ort? Warum sind Preise bekannt, aber es ist nicht bekannt, wo diese zu entrichten sein sollen?

    > Es ist nicht so ein Problem, wenn eine Frau nimmt Hund als wenn ein Mann es tut. Dies führt zu der Tötung von Hunden, weil nach zwei bis drei Verkehr Hunde anal und vaginal Öffnungen zerstört.

    Wo fängt man da an? Bei „nur“ Sex mit Hunden angemessener Größe passiert so etwas natürlich nicht. Da muss schon ein Tierquäler am Werk sein, der Sachen macht, die ich mir lieber nicht vorstellen möchte. Wie üblich kommt hier wieder diese komische Ansicht zum Vorschein, dass wenn Sex legal wäre, dass dann auch sexuelle Gewalt legal wäre. Nein, solche Tierquälerei war auch 1969-2013 nicht legal. Selbst wenn Tierbordelle mit dem Deutschen Tierschutzgesetz in dieser Zeit vereinbar gewesen wären, was ja noch nicht einmal wirklich geklärt ist, wäre ein Tierbordell, in dem so etwas passiert, auf keinen Fall legal gewesen.

    Wie die beiden erwähnten Artikel hier schon zeigen, werden gerne Vergewaltigungsgeschichten umgedichtet oder auch einfach erfunden. Diese Quelle hier finde ich jedenfalls wegen den besagten Aussagen auch nicht glaubwürdig und es bleibt dabei: Es gibt keine *seriöse* Quelle, die aussagt, dass dieser Hund je sexuellen Kontakt mit einem Menschen hatte.

    Andererseits finde ich aber auch nicht, dass man es ganz so einfach abtun kann mit dem Satz „Das war ein Prolaps“ und fertig. Wer sagt denn, dass es unmöglich ist, dass eine gewalttätige Vergewaltigung nicht auch solche Folgen haben kann? – Dafür sollten die Zoophiliegegner aber auch Hinweise vorlegen können, denn die viel wahrscheinlichere Version wurde ja schon genannt – ein medizinisches Problem, das leider hin und wieder aufgrund von diversen Krankheiten oder Parasiten auftritt.

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