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…denn sie wissen nicht, was sie tun

Wie schon berichtet, hat die Allianz gegen Zoophilie (AgZ) am vergangenen Sonntag auf dem Potsdamer Platz in Berlin für ihr Lieblingsthema demonstriert.

Mit der AgZ und dem braunen Gefolge um Bastian Sommer demonstrierten auch Mitglieder von PAWU e.V. aus Velbert, einem im Herbst letzten Jahren gegründeten Tierschutzvereins.

Jetzt erstaunt das ja durchaus, dass ein Verein, der eigentlich ganz andere Ziele auf seiner Agenda hat, an dieser Demo teilnimmt. Aus diesem Grunde wurde der Verein sowohl auf der eigenen Homepage als auch auf deren Facebookseite dazu gefragt.

Insbesondere steht natürlich die Frage im Raum, wie PAWU zu den rechtsradikalen Tendenzen von AgZ, zu Bastian Sommer und den Umstand, dass bereits letztes Jahr ein Aufgebot rechtsradikaler Aktivisten mit der AgZ demonstrierte, steht.

Bevor jemand vermutet, hier würde nur auf einen Tierschutzverein eingedroschen, weil sie gegen Zoophilie sind, dem muss man an der Stelle sagen: so ist es nicht. Die Ziele des Vereins sind durchaus richtig und gut. Ob und wie weit so ein kleiner Verein etwas erreichen kann, könnte man diskutieren, ist aber hier nicht das Thema. Grundsätzlich ist jeder noch so kleine Verein wichtig, den Tierschutz ist Tierschutz, egal wer es betreibt.

Da die Hoffnung an das Gute im Menschen zuletzt stirbt, sollte man erst einmal davon ausgehen, dass die Verantwortlichen in diesem Verein gar nicht wussten, mit wem sie sich einlassen. Um so gespannter darf man auf ihre Antworten sein.

Nachtrag ein paar Stunden später:

pawu_facebook_2Die Antworten des Vereins bzw. seines Vorsitzenden André Plambeck sind da. Leider nicht so souverän, wie man vielleicht von einem eingetragen Verein erwartet. Es war absehbar, aber im Sinne einer unvoreingenommenen Berichterstattung wollte man natürlich kein Ergebnis vorwegnehmen.

Über Plambeck ist seit längerem bekannt, dass er sich im Dunstkreis von AgZ und dessen Führer Gerlang aufhält. Entsprechend merkbefreit ist er gegenüber den rechtsradikalen Neigungen. Erklärungen wollte er keine abgeben, er versteifte sich auf die von AgZ bekannte inhaltsfreie „Parolen statt Argumente“-Doktrin.

Hier bildet sich eine neue „Allianz“ aus einem neuen, kleinen Tierschutzverein und einer rechtslastigen Gruppe, die vorgeben, Zoophiliegegner zu sein, aber denen letztlich nur darum geht, einzelnen Menschen zu schaden. Insgesamt kann das nur zum Schaden des Tierschutzes sein, wenn sich solche Verbindungen finden. Sollte der Verein eine Gemeinnützigkeit anstreben, muss vom zuständigen Finanzamt in jedem Fall geprüft werden, ob dieses in Anbetracht solcher Verbindungen gerechtfertigt ist!

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