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	<title>Das zoophile Tierschutzblog</title>
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	<description>Tierschutz aus der Sicht Zoophiler</description>
	<lastBuildDate>Sun, 06 May 2012 14:39:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wenn Tierärzte aufgehetzt werden</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 12:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Rozay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Recht und Gesetze]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Moralgesetze]]></category>
		<category><![CDATA[Tierarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[§175]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neueste Clou in der Tierrechtsszene, um gegen zoophile Menschen Stimmung zu machen, ist eine Webseite, welche sich an Tierärzte richtet. Sie werden dort aufgerufen, eine Petition zu unterschreiben, um Zoophilie wieder unter Strafe zu stellen. Ausdrücklich wird dabei schon wieder auf den ehemaligen §175b StGB verwiesen, welcher 1969 aufgehoben wurde und bis dahin in der von den Nazi&#8217;s im<br /><span class="read_more"><a href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/05/06/wenn-tierarzte-aufgehetzt-werden/">Read more...</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neueste Clou in der Tierrechtsszene, um gegen zoophile Menschen Stimmung zu machen, ist eine <a title="Tierärzte gegen Zoophile" href="http://www.tieraerzte-gegen-zoophilie.de/" target="_blank">Webseite</a>, welche sich an Tierärzte richtet. Sie werden dort aufgerufen, eine Petition zu unterschreiben, um Zoophilie wieder unter Strafe zu stellen. Ausdrücklich wird dabei <del>schon wieder</del> auf den ehemaligen <a title="§175 StGB in der alten Bundesrepublik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C2%A7_175#Entwicklung_in_der_alten_Bundesrepublik" target="_blank">§175b StGB</a> verwiesen, welcher 1969 aufgehoben wurde und bis dahin in der von den Nazi&#8217;s im <a title="§175 RStGB im Nationalsozialismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C2%A7_175#Nationalsozialismus" target="_blank">RStGB verschärften Form</a> im westlichen Nachkriegsdeutschland gültig war.</p>
<p>Einige Dinge, die auf dieser Webseite zu lesen sind, haben mich besonders stutzig gemacht, vor allem, weil die Betreiberin der Webseite Dr. Nicola Siemers selbst Tierärztin ist und eigentlich wissen sollte, wovon sie spricht.</p>
<p>Ich gehe nicht näher darauf ein, dass die von Dr. Siemers zitierten Quellen und &#8220;Beispiele&#8221; größtenteils unwissenschaftlicher Natur sind. Zudem werden einseitige Meinungen von Tierrechtsorganisationen wie &#8220;Verschwiegenes Tierleid Online&#8221; wiedergegeben, welche seit Jahren mit unqualifiztierten und nachweislich falschen Behauptungen gegen Zoophile agieren. Andere Quellen werden aus dem Zusammenhang heraus gerissen oder sinnentfremdet benutzt.</p>
<p>So wird gleich im ersten &#8220;Beispiel&#8221; mit der Aussage, <em>&#8220;70% aller Sexualstraftäter waren auch Tierquäler. Offenbar ist Tierquälerei ein Warnzeichen.&#8221;</em> eine vermeintlich hohe Anzahl von Kriminellen unter den Zoophilen suggeriert. Genauso gut könnte man aber alle Brillenträger mit <em>&#8220;70% aller Geisterfahrer trugen eine Brille. Offenbar ist Kurzsichtigkeit ein Warnzeichen.&#8221;</em> kriminalisieren. Zudem ist in der besagten Studie <span style="text-decoration: underline;">Tierquälerei</span> und <span style="text-decoration: underline;">nicht Tiersex</span> genannt worden. Es ist nicht nur fahrlässig, sondern schlicht unprofessionell, wenn eine promovierte Person wie Dr. Siemers in dieser Art und Weise Studien sinnentfremdet mißbraucht.</p>
<p>Des weiteren fordert Dr. Siemers &#8220;<em>Tierärzte, Veterinärämter, Polizei und Landwirte so zu schulen, dass sie mögliche Anzeichen für sexuelles Vergehen an Tieren rechtzeitig erkennen und rechtliche Schritte einleiten können</em>&#8221;<br />
Ist sich diese Person eigentlich bewußt, was das bedeutet? Die ärztliche Verschwiegenheitspflicht, eine der Grundsäulen im Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient, welches auch für Tierärzte gilt (<a title="dejure.org §203 StGB &quot;Verletzung von Privatgeheimnissen&quot;" href="http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html" target="_blank">§203 StGB</a>), soll aufgehoben werden um wildem Denunziantentum Platz zu machen? Das heißt doch im Umkehrschluss, das nicht nur jeder zoophile Tierbesitzer, sondern auch jeder andere Bürger Angst haben muss, weil man bei einem &#8220;Anscheinsverdacht&#8221; vom Tierarzt <del>des Vertrauens</del> angeschwärzt wird!</p>
<p>Aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung fallen mir sofort mehrere banale Beispiele ein, wo so etwas passieren könnte. Zum Beispiel bei einer Hündin mit Gebärmutterentzündung oder bei Rüden mit Problemen mit den Analdrüsen. Also im Prinzip bei allen Krankheits- und Verletzungsbildern im Bereich der Geschlechtsorgane und der Körperöffnungen.</p>
<p>Das schreckliche Fazit heißt, dass ein Klima der Angst geschaffen werden soll, bei dem sich viele Tierbesitzer überlegen, ob sie sich mit bestimmten Krankheitsbildern noch zum Tierarzt trauen können oder lieber riskieren, ihr Tier unbehandelt zu lassen.</p>
<p>Was bleibt da festzustellen? Hier sollen Tierschutz und Tierwohl zugunsten moralbehafteter Vorstellungen geopfert werden.</p>
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		<title>Prioritäten der Tierrechtler</title>
		<link>http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/04/29/prioritaten-der-tierrechtler/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 17:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Rozay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moral und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Mich interessiert wirklich, warum eine gewisse Gruppe von Tierrechtlern wahnsinnig viel Energie in den &#8220;Kampf&#8221; gegen Zoophile investiert. Darum habe ich in einer Diskussionsrunde auf Facebook einige von denen gefragt, wieso und warum sie das machen. Meine Frage an die Tierrechtler bzw. Zoophilengegner leitete ich damit ein, dass ich zu bedenken gab, wie viele schwerwiegende Probleme es doch im Tierschutz<br /><span class="read_more"><a href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/04/29/prioritaten-der-tierrechtler/">Read more...</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich interessiert wirklich, warum eine gewisse Gruppe von Tierrechtlern wahnsinnig viel Energie in den &#8220;Kampf&#8221; gegen Zoophile investiert. Darum habe ich in einer Diskussionsrunde auf Facebook einige von denen gefragt, wieso und warum sie das machen.</p>
<p>Meine Frage an die Tierrechtler bzw. Zoophilengegner leitete ich damit ein, dass ich zu bedenken gab, wie viele schwerwiegende Probleme es doch im Tierschutz gibt. Beispielsweise die Grausamkeiten in der europäischen <a title="Die Würde der Tiere" href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2011/11/15/die-wurde-der-tiere/" target="_blank">Agrarindustrie</a> und die entwürdigende Verarbeitung von immerhin 20.000 Schweinen jeden Tag im <a title="Wikipedia - Tönnies Fleischwerk" href="http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6nnies_Fleischwerk" target="_blank">Tönnies Fleischwerk</a> in Rheda Wiedenbrück. Ich erwähnte ebenso das <a title="Massenmord für eine saubere EM" href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2011/12/05/169/" target="_blank">Gemetzel an Streunern</a> in der Ukraine und in den EU-Staaten Rumänien und Bulgarien. Und viele andere Tierschutzthemen wie die Haltung von Hunden in Fernost, der Walfang, das Leid der Zirkustiere, und und und&#8230;</p>
<p>Die Antworten waren dürftig und traurig. Eigentlich waren es nicht mal Antworten. Im großen und ganzen waren es rekursive Aussagen, die vom Sinn her &#8220;Es ist uns wichtig, weil es uns wichtig ist&#8221; lauteten. Diffuse Behauptungen werden in den Raum gestellt <em>&#8220;weil auch seeeehr viele tiere von zoophilen leiden. und auch da schmeiße ich jetzt nicht mit zahlen rum. weil die dunkelziffer einfach zu hoch ist.&#8221;</em> oder an anderer Stelle plump geschrieben <em>&#8220;was interessieren mich wissenschaftliche Arbeiten&#8221;</em>. Je öfter man nachgehakt hat, desto giftiger wurden letztlich die Antworten. .</p>
<p>Ich stelle nicht in Frage, dass sich Tierschützer auch für weniger wichtige Projekte engagieren. Ganz im Gegenteil, so etwas ist richtig und auch wirklich wichtig. Nicht nur der Mainstream ist entscheidend. Aber es ist erschreckend, wie mager die Antworten waren. Es muss außerordentlich schwer sein, ein nachvollziehbare Begründung dafür zu nennen, sich für dieses und nicht ein anderes Thema zu entscheiden.</p>
<p>Ich kann also nur über die Gründe spekulieren. Sicherlich spielen persönliche Gründe eine Rolle. Einige, mit denen ich mich unterhalten habe, waren körperlich krank oder einsam (Zitat einer Tierrechtlerin: <em>&#8220;ich habe gar keine Freunde&#8221;</em>). Ein Problem mit dem unverkrampften Umgang mit der Sexualität hatten sehr viele. Eine Tierrechtlerin hatte sogar ein grundsätzliches Problem mit männlicher Sexualität, für sie war jedes Eindringen ein Gewaltakt, wie sie mir schrieb.</p>
<p>Ein anderer, sicherlich großer Faktor ist die Befriedigung von Macht. Viele Tierrechtler haben großen Frust, weil sie bei vielen Problemen hilflos sind. Es sind eben genau die großen Themen, die ich schon ansprach, wo so wenig Möglichkeiten bestehen, etwas zu erreichen. Zoophile müssen wie ein ideales Ziel wirken. Sie wollen in aller Regel anonym bleiben, sind von geringer Anzahl und das ganze Thema kann man mit etwas Polemik wunderbar mit viel Ekel behaftet werden.</p>
<blockquote><p>Dabei wäre ein Verbot nicht schwierig durchzusetzen, weil es weder wirtschaftliche, noch soziale Argumente dagegen ein solches Verbot gibt und insoweit kein Widerstand von der Wirtschaft oder anderen Gruppen zu erwarten ist.<br />
Rechtsanwalt Dr. Konstantin Leondarakis, im &#8220;Das Recht der Tiere&#8221; 04/2012 bmt</p></blockquote>
<p>Damit bringt es Dr. Leondarakis auf den Punkt. In anderen Ländern wurden die Gesetze gegen Zoophilie ohne erwähnenswerten Widerstand durchgewunken. Nur in Deutschland hat sich bisher erstmals ein Verein, <a title="Zoophiles Engagement für Toleranz und Aufklärung" href="http://www.zeta-verein.de" target="_blank">ZETA</a>, gegründet und zum ersten mal gab überhaupt einen Widerstand der Betroffenen. Nicht gerade zur Freude der Tierrechtler.</p>
<p>Und was ist mit den wirklich wichtigen Tierschutzthemen? Nun, auf die Antwort warte ich immer noch&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Der tote erste Wolf</title>
		<link>http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/04/25/der-tote-erste-wolf/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 00:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Burdinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>
		<category><![CDATA[Jäger]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 123 Jahren ist der Wolf im Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz ausgestorben. Besser gesagt, ausgerottet. Wie fast überall in Europa wurde dem Wolf durch Hass, jagdlichem Konkurrenzneid und die pure Lust am Töten radikal der Garaus gemacht. Während sich ein guter Teil der Bevölkerung über die natürliche Neuansiedlung von Wölfen ins Süd- und Ostdeutschland freut, weht aus jagdlichen Sportkreisen der<br /><span class="read_more"><a href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/04/25/der-tote-erste-wolf/">Read more...</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 123 Jahren ist der Wolf im Gebiet des heutigen Rheinland-Pfalz ausgestorben. Besser gesagt, ausgerottet. Wie fast überall in Europa wurde dem Wolf durch Hass, jagdlichem Konkurrenzneid und die pure Lust am Töten radikal der Garaus gemacht.</p>
<p>Während sich ein guter Teil der Bevölkerung über die natürliche Neuansiedlung von Wölfen ins Süd- und Ostdeutschland freut, weht aus jagdlichen Sportkreisen der blanke Hass entgegen. Ein Verein mit dem durchgeknallten Namen &#8220;<a title="Spiegel - Das Rotkäppchen-Synstrom" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,585259,00.html" target="_blank">Sicherheit und Artenschutz</a>&#8221; macht seit Jahren mit kruden Argumenten Stimmung gegen Wölfe.</p>
<p>Und nun kam ein einsamer Wolf bis in die Gegend von Montabaur. Weiter kam er nicht. Wie man <a title="Spiegel - Schütze stellt sich selbst" href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,829551,00.html" target="_blank">inzwischen weiß</a>, ist der Wolf einem 71jährigen Hobbyjäger aus Nordrhein-Westfalen zum Opfer gefallen. Es täte diesem Mann &#8220;unendlich Leid&#8221; denn er habe nicht mit einem Wolf gerechnet und ihn für einen wildernden Hund gehalten.</p>
<p>Was in dem Bericht nicht steht und auch stark zu bezweifeln ist, dass es ihm um einen Hund leid getan hätte. Es ist wohl eher so, dass er der Generation von Jägern angehört, die ohne Skrupel auf frei laufende Hunde schießt. Seine Aussage belegt doch, dass es ihm nicht um den Schuss an sich leid tut, sondern nur, dass er dummerweise ein geschütztes Tier erwischt und nun entsprechend Ärger zu befürchten hat.</p>
<p>Laut <a title="PETA" href="http://www.peta.de" target="_blank">Peta</a> werden jedes Jahr schätzungsweise <a title="Peta - Haustierabschüsse in Deutschland" href="http://www.peta.de/web/haustierabschuss.2762.html" target="_blank">400.000 Katzen und 65.000 Hunde</a> in Deutschland geschossen. Ob die <a title="Das Einmaleins der Tierrechtler" href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/04/06/das-einmaleins-der-tierrechtler/" target="_blank">Zahlen stimmen</a>, ist wie so oft im Tierschutz nicht nachprüfbar. Belegbar sind durch ältere Statistiken nur die Abschüsse in NRW. Im &#8220;Jagdjahr&#8221; 2002/2003 wurden danach <a title="Haustierabschuss - eine unendliche Geschichte" href="http://www.tierschutz-bayern.de/html/haustierabschuss.html" target="_blank">17895 Katzen und 211 Hunde</a> geschossen. Da Jäger üblicherweise über frei laufende Haustiere denken &#8220;Abschießen &#8211; verbuddeln &#8211; Schnauze halten&#8221; (O-Ton eines Jägers mir gegenüber) kann man davon ausgehen, dass die realen Zahlen um ein Vielfaches höher liegen.</p>
<p>Es besteht kaum Zweifel daran, dass weder dieser Jäger noch die Jägerschaft einen Fehler im Abschuss von Haustieren sehen. Daher muss jeder Haustierbesitzer auch in Zukunft Angst haben, dass die Grünröcke ihre geliebten Tiere meucheln werden. Das Argument, dass damit das Wild geschützt wird, lasse ich nicht zu. Dazu müsste erst einmal das Wild vor der Jägerschaft geschützt werden. Und ja&#8230; ich weiss dass das polemisch ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Freiwilligkeit und Selbstbestimmung des Hundes in der zoophilen Beziehung</title>
		<link>http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/04/08/freiwilligkeit-und-selbstbestimmung-des-hundes-in-der-zoophilen-beziehung/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 20:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rotti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Hundehaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Konditionierung]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Willen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man mit Leuten auf der Straße spricht, bekommt man nahezu immer gesagt: „Die Hunde machen „das“ doch nicht freiwillig.“ Oder man bekommt zu hören: „Die Hunde sind sicher „darauf“ trainiert“. Auch wird oft gesagt: „Die Hunde werden gewaltsam „dazu“ gezwungen.“ &#160; Was ist gemeint mit „das“, „darauf“, „dazu“? Gemeint ist der sexuelle Verkehr mit Hunden. Der Gedanke wirkt auf<br /><span class="read_more"><a href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/04/08/freiwilligkeit-und-selbstbestimmung-des-hundes-in-der-zoophilen-beziehung/">Read more...</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man mit Leuten auf der Straße spricht, bekommt man nahezu immer gesagt:<em> „Die Hunde machen „</em><em><strong>das</strong></em><em>“ doch nicht freiwillig.“</em> Oder man bekommt zu hören: <em>„Die Hunde sind sicher „</em><em><strong>darauf</strong></em><em>“ trainiert“</em>. Auch wird oft gesagt:<em> „Die Hunde werden gewaltsam „</em><em><strong>dazu</strong></em><em>“ gezwungen.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was ist gemeint mit <em>„das“</em>, <em>„darauf“</em>, <em>„dazu“</em>?</p>
<p>Gemeint ist der sexuelle Verkehr mit Hunden.</p>
<p>Der Gedanke wirkt auf die meisten Menschen abstoßend. Die Vorstellung, Sex mit einem Hund zu haben, ist für sie grausam und ekelerregend. Dieser subjektive Eindruck des Ekels wird dann damit erklärt, dass die Hunde das nicht freiwillig machen. Das ganze nach dem Motto:<em> „Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Es kann nicht sein, was so abgrundtief ekelig ist.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun ist Ekel kein objektiver Begriff.</p>
<p>Jeder Mensch findet andere Dinge eklig. Manche ekeln sich vor Spinnen, vor Insekten, vor Hundehaaren im Essen, von einem Hund abgeleckt zu werden.</p>
<p>Ich ekel mich vor Spinat. Schon der Gedanke daran ist einfach widerwärtig. Dennoch plädiere ich nicht für ein Verbot des Spinatanbaus.</p>
<p>Lassen wir also mal den subjektiven Eindruck des Ekels außen vor. Wenn Sie die Vorstellung Sex mit einem Tier zu haben, abstoßend und ekelig finden, ist das Ihr gutes Recht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bleiben wir aber bei den Dingen, die wir objektiv betrachten können. Sehr interessant sind dabei die folgenden beiden Fragen:</p>
<ol>
<li><strong>Ist ein Tier in der Lage, uns seinen Willen und Unwillen unmissverständlich mitzuteilen und diesen ggf. auch durchzusetzen?</strong></li>
</ol>
<ol start="2">
<li><strong>Ist ein Tier freiwillig dazu bereit, Sex mit einem Menschen zu haben? </strong></li>
</ol>
<p><em>(Anmerkung des Autors: Aufgrund meiner Tätigkeit und Erfahrung, kann ich dies nur für die Familie der Caniden beantworten. Für andere Tierfamilien ist eine Beantwortung dieser Fragen aufgrund meines fehlenden Wissens nicht möglich, dazu darf aber gerne jemand anderes etwas schreiben)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Befassen wir uns zuerst mit der ersten Frage.</p>
<p><strong>Ist ein Hund in der Lage, seine Gefühle und seinen Willen unmissverständlich mitzuteilen und durchzusetzen?</strong></p>
<p>Betrachten wir dazu zunächst die Mittel, die einem Hund zur Kommunikation zur Verfügung stehen.</p>
<p>Im wesentlichen verfügt ein Hund über 2 Kommunikationswege: Lautäußerung und Körpersprache.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Lautäußerung gehören <em>Bellen, Knurren, Winseln, Jaulen</em>.</p>
<p>Diese Lautäußerung ist immer gebunden an eine damit einhergehende Körpersprache.</p>
<p>Bei der Körpersprache kommuniziert der Hund vor allem über <em>Rutenhaltung, Körperstellung, Stellung der Nackenhaare, Stellung der Ohren, Blick und Stellung der Lefzen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ermöglicht einem Hund ein erstaunliches Repertoire, unterschiedlichste Stimmungen und Gemütsregungen mitzuteilen.</p>
<p>Jeder hat eine Vorstellung davon, wenn ich ihn frage: <em>„Wie sieht für dich ein aggressiver Hund aus?“</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Antwort:</span> <em>„Steil nach oben gestellte Rute, Steifbeinig, Aufgestelltes Nackenfell, Ohren nach vorne, starrer Blick, Lefzen gekräuselt, Zähne gebleckt. Dazu ein tiefes Knurren.“</em></p>
<p>Niemand würde bei so einem Hund auf die Idee kommen <em>„Ohhh der freut sich aber gerade mich zu sehen“</em>, sondern die instinktive Reaktion des Menschen auf die Körpersprache des Hundes ist <strong>„Rückwärtsgang“</strong>. Der Hund hat also deutlich geäußert: <em>„Komm mir nicht zu nahe“.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anderes Beispiel? Aber gerne doch.</p>
<p>Eingekniffene Rute, gebückte Haltung, an den Kopf angelegte Ohren und abgewandter Blick, dazu ein leises Winseln oder Jaulen.</p>
<p>Auch hier würde niemand sagen: <em>„Ohhh, das ist aber ein gut gelaunter Hund, dem scheint gerade die Sonne aus dem Hintern.“</em> Nein. Die Botschaft des Hundes ist ganz klar:<em> „Ich fühle mich gerade in meiner Haut nicht sehr wohl“.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An diesen zwei &#8211; zugegebenermaßen recht extremen &#8211; Beispielen lässt sich gut zeigen, wie unterschiedlich Hunde kommunizieren können was sie gerade fühlen. Zwischen diesem sehr Aggressiven und sehr Ängstlichen Ausdruck, gibt es dann noch Unmengen von Variationen und Abstufungen, um genau das ausdrücken zu können, was der Hund gerade fühlt.</p>
<p>Die Frage <em>„Kann ein Hund uns mitteilen, was er gerade fühlt?“</em> muss man also mit einem deutlichen <em><strong>„JA, kann er!“</strong></em> beantworten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie ist das aber nun mit seinem Willen? Hat er auch die Möglichkeit, uns seinen Willen unmissverständlich mitzuteilen?</p>
<p>Dazu muss man wissen (steinigt mich nicht, aber es ist nun mal so), dass Hunde von Natur aus Opportunisten sind. Sie versuchen mit vielem was sie tun, einen Vorteil zu erlagen.</p>
<p>Dies ließe sich jetzt seitenlang wissenschaftlich belegen und erörtern, das erspare ich mir aber hier. Ich beschränke mich wieder nur auf zwei Beispiele, die zeigen sollen, dass das, was ich sage, nicht an den Haaren herbeigezogen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Beispiel 1:</span></p>
<p>Ich habe einen Welpen, dem ich etwas beibringen möchte. Sagen wir mal, ich möchte, dass mein Hund <strong>„Sitz“</strong> macht und das ist für ihn völlig neu.</p>
<p>Ich bin jetzt ein bisschen unbedarft und sage zu ihm <em>„SITZ“</em>. Es passiert &#8211; richtig &#8211; gar nichts. Der Hund guckt mich bestenfalls fragend an.</p>
<p>Also nehme ich mir ein Stück Fleischwurst, zeige ihm das Stück und führe es über die Nase nach hinten. Automatisch setzt sich der Hund hin und in dem Moment sage ich <em>„SITZ“</em> und gebe ihm die Wurst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Hund lernt also von mir: <em>„Okay. Mache ich Sitz, wenn er das sagt, dann bekomme ich die Wurst.“</em></p>
<p>Soweit noch nichts besonderes.</p>
<p>Irgendwann wird der Hund aber dazu übergehen, automatisch neben uns Sitz zu machen, wenn wir zum Kühlschrank gehen oder am Tisch sitzen und essen.</p>
<p>Er beschränkt sich also nicht mehr nur darauf, Sitz zu machen, wenn wir ihm das sagen und dann die Wurst zu erwarten, sondern er erwartet sie grundsätzlich wenn er Sitz macht, egal ob wir ihm das vorher gesagt haben oder nicht.</p>
<p>Er versucht also, uns mit seinem Verhalten zu manipulieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Beispiel 2:</span></p>
<p>Mein Hund kommt zu mir, springt zu mir aufs Sofa und legt sich neben mich. Irgendwann fängt er an mich anzuschauen, vielleicht mit der Nase zu berühren oder stupst mich sogar an.</p>
<p>Gedanken versunken, im Fernsehen läuft gerade eine spannende Sendung, fange ich an, ihm hinterm Ohr zu kraulen.</p>
<p>Er dreht sich auf den Rücken, streckt sich lang auf meinem Schoß aus und lässt sich so Brust und Bauch kraulen. Dies machen wir eine ganze Weile, mittlerweile hab ich auch das Fernsehprogramm vergessen und beschäftige mich nur noch mit ihm. Ich rede mit ihm und schenke ihm meine Aufmerksamkeit. In dem Moment springt er auf, geht in sein Körbchen und legt sich dort hin.</p>
<p>Sie ahnen es schon. Er hat mich schon wieder manipuliert. Schon wieder hat er mir seinen Willen auferlegt, nämlich <em>„Alter, vergiss den Fernseher und kraule mich solange, wie ich Lust dazu habe. Wenn ich keine Lust mehr habe, gehe ich einfach.“</em></p>
<p>Ein bekannter Hundetrainer hat mal die Theorie aufgestellt: <em>„Würde man für jedes Mal, wo wir den Hund manipulieren, oder er uns manipuliert, einen Strich auf ein DinA 4 Zettel in einer Tabelle machen, so würde der Hund 40:1 gegen uns gewinnen.“</em></p>
<p>Ich stelle die Theorie auf: <em>„Es ist wohl auch 70:1.“</em></p>
<p>Hunde sind Meister darin, uns zu manipulieren und dafür ist es absolut notwendig, dass sie ein Bewusstsein über ihren eigenen Willen haben und die Möglichkeiten, diesen auch durchzusetzen.</p>
<p>Jeder der Hunde hat, dem werden hunderte solcher Beispiele einfallen, wenn man nur einmal genauer darüber nachdenkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So, nach diesem kurzen Ausflug in die Kynologie kommen wir mal wieder zurück zu unserem eigentlichen Thema.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich glaube die Beispiele zeigen gut, dass Hunde durchaus in der Lage sind, ihren eigenen Willen zu haben.</p>
<p>Warum sollten sie den nun nicht auch beim Sex haben?</p>
<p>Warum muss Sex nun etwas zwanghaftes sein?</p>
<p>Es ist nicht notwendig, die Hunde darauf zu trainieren oder sie dazu zu zwingen. Sie entwickeln ihre Sexualität ganz von selbst in der Pubertät und fangen dann auch an auszuprobieren.</p>
<p>Dies wird nur im allgemeinen mit Verboten unterbunden. Ein Zoophiler stellt diese Verbote eben nicht auf. Er lässt den Hund experimentieren.</p>
<p>Für den Hund gibt es die moralischen Bedenken nicht, etwas falsches mit seiner sexuellen Annäherung zu tun, wenn wir ihm diese nicht auferlegen. Oft wird ein Bespringen des Beins oder ein Berammeln des Kissens als Dominanzgeste abgetan. So einfach ist das aber nicht, bzw. es ist ziemlich einfach zu unterscheiden, um was es sich handelt.</p>
<p>Wer mal einen dominanten Rüden (bei denen ist es aufgrund der anatomischen Gegebenheit einfacher zu beobachten) gesehen hat, der aus Dominanz besteigt, der wird beobachten, dass dies ohne ein erkennbares Ausfahren der Eichel, Bildung des Schwellkörpers oder Absondern von Friktionsflüssigkeit passiert. Ganz einfach ausgedrückt: <em>„Werde ich von einem Rüden bestiegen und mein Bein ist danach noch trocken, dann war es wohl eher Dominanz.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das, was die Leute oft bei ihren Hunden beobachten, die so ein Verhalten zeigen, ist nur in sehr seltenen Fällen Dominanz. Im Normalfall handelt es sich entweder um eine <strong>sexuelle Übersprunghandlung</strong> oder eine <strong>sexuelle Frustrationshandlung</strong>.</p>
<p><strong>Eine sexuelle Übersprunghandlung</strong> lässt sich am einfachsten erklären mit: Es ist läufige Hündin in der Nähe, der Rüde kommt aufgeregt vom Gassigehen rein und bespringt das erstbeste, was ihm zwischen die Pfoten kommt.</p>
<p><strong>Sexuelle Frustrationshandlung:</strong> Naja da werden sich sicher viele Menschen etwas drunter vorstellen können, die mal versucht haben, monatelang auf Sex zu verzichten. Diese Hunde bespringen völlig unkoordiniert alles: Menschen, Gegenstände, &#8230; Sie sind generell eher unruhig, mitunter sehr unverträglich mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen und jeder andersgeschlechtliche Artgenosse wird massiv bedrängt, egal ob sexuell aktiv oder nicht.</p>
<p>Anatomisch zu können, aber nicht zu dürfen, ist also augenscheinlich auch für den Hund eine massive psychische Belastung.</p>
<p>Das glauben Sie nicht?</p>
<p>Ich kenne eine ganze Menge Hunde von zoophilen und nicht-zoophilen Menschen. Bei Hunden von Zoophilen ist mir noch keiner untergekommen, der eine<strong> sexuelle Frustrationshandlung</strong> gezeigt hat, warum wohl?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie sicher schon bemerkt worden ist, nähren wir uns nun der zweiten zu Anfang dieses Textes gestellten Frage, nämlich der Freiwilligkeit.</p>
<p>Zunächst einmal sehe ich keinen Grund dafür, warum ein Hund einen Menschen nicht als Sexualpartner ansehen sollte, wo der Mensch doch auch ansonsten der Partner in der Beziehung ist. Wir gehen mit ihm Gassi, wir versorgen ihn, wir kümmern uns um ihn. Für den Hund sind wir sein Partner. Für unsere Hunde ist der Mensch ein etwas komisch aussehender, in seinen Handlungen und Leistungen sehr verkümmerter Hund.</p>
<p>Es ist also nur naheliegend für den Hund, uns auch als Sexualpartner anzusehen und die Hunde tuen das auch, wenn man sie entsprechend lässt.</p>
<p>Wer Hunde in einer hündischen Sexualpartnerschaft mal beobachtet, wird feststellen, dass so manche dieser Verhaltensweisen auch von unseren Hund bei uns angewandt wird. Lassen wir dies uneingeschränkt zu, so werden wir für ihn auch zum Sexualpartner. Genau das ist das, was Zoophile mit ihren Hunden machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nichts desto trotz besteht natürlich ein <strong>Abhängigkeitsgefälle</strong>. Dies zu leugnen wäre Heuchelei.</p>
<p>Wir sind sein vorrangiger Sozialpartner, mit dem er interagiert.</p>
<p>Wir sind derjenige, der ihn füttert und pflegt.</p>
<p>Der Hund ist von uns abhängig.</p>
<p>Er ist halt kein Wolf mehr, der sich selbst versorgen kann und den Menschen nicht braucht.</p>
<p>Unsere Hunde brauchen uns.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Frage ist also nicht, <strong>gibt es ein Abhängigkeitsgefälle, sondern nutzt man diese Abhängigkeit aus.</strong></p>
<p>In einer gesunden Hund-Mensch-Beziehung ist der Mensch als Alpha akzeptiert. Dies bedeutet, der Hund ordnet sich bedingungslos unter. Ich kann also mit meinem Hund Dinge machen, die ihm vielleicht nicht gefallen und oft muss ich das sogar tun.</p>
<p>Ich lasse ihn bei Fuß gehen, obwohl er lieber frei laufen würde, ich halte ihn von anderen Tieren fern, die er vielleicht jagen wollte, von anderen Hunden, die er vielleicht verhauen will. Ich diktiere ihm was, wann und wie viel er zu fressen hat und wie er sich in unserer Umwelt zu benehmen haben.</p>
<p>All das sind Zwänge, die ich meinem Hund auferlege.</p>
<p>Aber auch diese Möglichkeit, Zwänge aufzuerlegen ist begrenzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das, was für jeden Hundehalter normale Erziehung ist, ist die Auferlegung von Zwängen. Dies funktioniert deshalb bei Hunden so gut, weil sie genau für diese Eigenschaften domestiziert worden sind. Bei anderen Haustieren geht das deutlich schlechter. Oder haben Sie schon mal versucht, einer Katze „Sitz“ oder „Bei Fuß“ beizubringen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese domestizierte Eigenschaft &#8211; der sogenannte „will to please“, über den der Haushund verfügt &#8211; überwiegt allerdings nicht dem Selbsterhaltungsinstinkt eines Tieres. Jeder, der seinen Hund schon einmal einer schmerzaften medizinischen Behandlung unterzogen hat oder einen verletzten Hund hatte, kennt das. Da trifft man auf einmal auf massive Gegenwehr des ansonsten so lieben Familienhundes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Würde ich also meinen Hund, z.B. beim Sex, einem körperlichen Zwang aussetzen und ihm vielleicht sogar noch Schmerzen zufügen, so muss ich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit mit einer massiven Gegenwehr rechnen. Um diese Gegenwehr zu brechen, müsste ich massive körperliche Gewalt ausüben. Seien wir nicht naiv: Je nach Größe eines Hundes sind wir ihm körperlich weit unterlegen.</p>
<p>Wir bewegen uns dabei aber schon sehr weit in dem Bereich des Zoosadismus. Das hat nichts mehr mit Zoophilie zu tun und wird von Zoophilen massiv verurteilt, abgelehnt und auch verfolgt.</p>
<p>Eine zoophile Partnerschaft beruht auf der Freiwilligkeit und dem Einverständnis beider Partner und genau in diesen Bereich möchte ich nun zum Ende auch noch einmal zurückkommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Häufig wird auch der Vergleich gezogen zwischen Zoophilen und Pädophilen.</p>
<p>Dieser Vergleich mag im ersten Augenblick sogar logisch sein, hinkt aber bei genauer Betrachtung gewaltig.</p>
<p>Dieser Vergleich beruht darauf, dass die Leute ihr Tier und ihr Kind gleich setzen. Ihr Hund benötigt ihre Pflege und Zuneigung &#8211; ihr Kind genauso.</p>
<p>Es gibt aber einen sehr gravierenden Unterschied, warum dieser Vergleich absolut non-causal ist.</p>
<p>Bei der sexuellen Partnerschaft mit einem Hund haben sie es mit einem erwachsenen Partner zu tun, der sich seines eigenen Körpers, seiner eigenen Bedürfnisse und seines eigenen Willens bewusst ist.</p>
<p>Ein Hund weiß genau was er möchte und was nicht (Beispiele habe ich dafür ja gegeben). Ein erwachsener Hund ist physiologisch und psychologisch in der Lage sexuell aktiv zu sein. Seine Körperfunktionen und Körperreaktionen sind denen eines erwachsenen Menschen sehr ähnlich. Er ist in der Lage, Freude, Leid, Schmerz, Wohlbefinden und auch nicht zuletzt sexuelle Lust zu empfinden.</p>
<p>Die biologische Meinung, Tiere würden keinerlei Gefühle empfinden bei der Paarung, sondern sie lediglich aufgrund ihrer Instinkte und zum Zwecke der Arterhaltung vollziehen, ist längst bei weitestgehend allen höher entwickelten Lebewesen überholt und widerlegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist möglich, seinen Hund zum Sex zu zwingen, das will ich gar nicht abstreiten. Dies hat aber nichts mit Zoophilie zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Hunde von Zoos haben Spaß an ihrem Leben, sind freundliche und aufgeschlossene Hunde, wie die Hunde von Nicht Zoophilen Menschen auch.</p>
<p>Darüber hinaus haben sie, völlig freiwillig und ohne Zwang, Sex mit ihrem menschlichen Partner und genießen das genauso, wie der Mensch dies auch tut.</p>
<p>Sie sind denkende, fühlende Lebewesen, die sehr gut in der Lage sind zu unterscheiden, was ihnen gefällt und was nicht.</p>
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		<title>Zahlenmagie der Zoogegner</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 22:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas von Gruenenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit kusiert ein u.a. von Ulla Saure verfasster Flyer im Netz in dem Sie schreibt (Zitat): &#8220;Schätzungsweise haben in Deutschland bereits 1,6 Millionen Menschen sexuelle Erfahrungen mit Tieren gemacht&#8221;. Nun, woher nimmt die Autorin diese Zahlen? Rechnen wir mal nach. Deutschland hat gemäß Wikipedia momentan 81,831 Mio. Einwohner. Die Zahlen des Autors sagen 1,6 Mio davon, dass wären dann 1,96%<br /><span class="read_more"><a href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/04/07/zahlenmagie-der-zoogegner/">Read more...</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit kusiert ein u.a. von Ulla Saure verfasster Flyer im Netz in dem Sie schreibt (Zitat): &#8220;Schätzungsweise haben in Deutschland bereits 1,6 Millionen Menschen sexuelle Erfahrungen mit Tieren gemacht&#8221;. Nun, woher nimmt die Autorin diese Zahlen? Rechnen wir mal nach.</p>
<p>Deutschland hat gemäß Wikipedia momentan 81,831 Mio. Einwohner. Die Zahlen des Autors sagen 1,6 Mio davon, dass wären dann 1,96% der Gesammtbevölkerung. Das klingt in Prozenten nicht viel, doch wie kommt man auf diese Zahl?</p>
<p>Die einzige für mich logische Erklährung liefert der Kinsey Report aus den späten 40ern und frühen 50ern. Hierbei hatte Kinsey eine Schnittmenge von rund 6000 Interviews mit Frauen und maximal ebenso vielen mit Männern ( von denen je 25 % (ehemalige) Gefangene, 5 % männliche Prostituierte, und die Mehrheit Freiwillige waren). Rund 12000 Menschen repräsentieren die USA mit ihren 313,309 Mio. Einwohnern?! Nun, gemäß Kinseys Nachfolger (Paul Gebhard) sollen diese Zahlen im Großen und Ganzen stimmen und übertragbar auf die Gesamtbevölkerung sein, wonach in den USA in dem Studienzeitraum 8% der Männer und 3.6% der Frauen sexuelle Begegnungen mit Tieren hatten. Zwar wurden diese Zahlen immer wieder angezweifelt und als unlogisch bezeichnet, doch stürzen sich Tierschützer darauf wie die Geier. Man muss auch verstehen, wie solche Zahlenmengen zustande kommen. Bei einer Schnittmenge von 12000 reicht die Entscheidung von einem einzigen Befragten aus um für 0,00681925 Mio Einwohner der USA bindend zu sein?! Haltet mich für blöde, nur so einfach kann man mit Sexualität nicht rechnen!</p>
<p>Was lernen wir daraus? Ganz einfach, dass man mit Verhältnisrechnungen sehr vorsichtig sein muss und nicht vorschnell urteilen sollte. Auch das Festhalten an Momentaufnahmen (wie es nun einmal auch Kinseys-Reporte sind) ist nicht nur falsch, sondern sogar gefährlich.</p>
<p>Wissenschaftlich sei dazu noch gesagt: Es gibt, bezogen auf Deutschland, KEINE belegbaren Zahlen.</p>
<p>Liebe Tierschützer,<br />
ein gut gemeinter Rat: Überlasst das Rechnen unabhängigen Wissenschaftlern, die müssen Ihre Äußerungen belegen.</p>
<p>Disclaimer: Es können sich bei mir bei der Berechnung der Werte Fehler eingeschlichen haben. Wer zu anderen Ergebnissen kommt, kann mir diese gerne mit Rechenweg zukommen lassen. Die Redaktion weiß, wie sie mich kontaktieren kann.</p>
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		<title>Das Einmaleins der Tierrechtler</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 23:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Burdinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moral und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>

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		<description><![CDATA[Tierschutz ist richtig, Tierschutz ist wichtig! Gar keine Frage. Aber auch Ehrlichkeit als eine der Grundsäulen gemeinsamen Zusammenlebens ist wichtig. Leider ist es häufig so, dass als erstes die Ehrlichkeit auf der Strecke bleibt, wenn jemand versucht, seine Ziele durchzusetzen und dieses mit wahren Informationen nicht oder nur schwer möglich ist. Das kennen wir aus der Politik, aus der Wirtschaft<br /><span class="read_more"><a href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/04/06/das-einmaleins-der-tierrechtler/">Read more...</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tierschutz ist richtig, Tierschutz ist wichtig! Gar keine Frage. Aber auch Ehrlichkeit als eine der Grundsäulen gemeinsamen Zusammenlebens ist wichtig. Leider ist es häufig so, dass als erstes die Ehrlichkeit auf der Strecke bleibt, wenn jemand versucht, seine Ziele durchzusetzen und dieses mit wahren Informationen nicht oder nur schwer möglich ist. Das kennen wir aus der Politik, aus der Wirtschaft und leider auch immer häufiger im Tierschutz.</p>
<p>Beim Thema Zoophilie ist von Anbeginn an das größte Problem der Tierrechtler, triftige Gründe anzuführen. Alles, was von denen vorgebracht wird, kann man entweder durch die bereits vorhandenen Gesetze abdecken oder es läuft schlicht und banal auf moralische Bedenken hinaus, da das Thema für viele Personen schlicht mit einem Ekel behaftet ist.</p>
<p>Auf der Demo gegen Zoophilie in Köln waren unter anderem zwei Plakate auffällig, die immer wieder auftauchten. Mit den Slogans &#8220;<em>Jede Minute wird in Deutschland ein Tier sexuell missbraucht</em>&#8221; und &#8220;<em>Jährlich sterben 500.000 Tiere durch sexuelle Übergriffe</em>&#8221; dramatisieren sie die Zoophilie zu einem wahren Blutbad. Zahlen, die so mancher Tierrechtler auch auf seiner Webseite zum besten gibt.</p>
<p>Zunächst mal muss man immer wieder klar stellen, dass Zoophile keine Tiere missbrauchen oder töten. Menschen, die so etwas tun, sind Tierquäler und Sadisten und machen sich durch die bereits vorhandenen Gesetze strafbar.</p>
<p>Schauen wir uns mal die Zahlen genauer an.</p>
<h4>&#8220;Jährlich sterben 500.000 Tiere durch sexuelle Übergriffe&#8221;</h4>
<p>Die bei zoophilen Menschen &#8220;beliebtesten&#8221; Gattungen sind Hunde und Pferde. In unserem Land leben etwa <a title="Statistik Haustiere" href="http://www.wissenswertes.at/index.php?id=haustiere-statistik" target="_blank">5,4 Millionen Hunde</a> und <a title="Anzahl Pferde in Deutschland" href="http://www.pferde-gestuet.de/news/Pferde-und-Reitsport-Ein-wichtiger-Wirtschaftsfaktor-222.html" target="_blank">eine Million Pferde</a>. Nur ein Bruchteil dieser Tiere gebärt jemals Nachwuchs. Leider gibt es keine verlässlichen Zahlen, wie viele Welpen und Fohlen geboren werden. Laut dem VDH wurde in 2010 <a title="Welpenstatistik VDH" href="http://www.vdh.de/welpenstatistik-liste.html?suche=&amp;sort=akt&amp;go=Go!" target="_blank">82252 Welpen</a> geboren. Gehen wir großzügig davon aus, dass nochmal in etwa das vierfache an Welpen von Hunden geboren werden, deren Halter nicht in Zuchtverbänden organisiert sind. Dann kommen wir auf rund vierhunderttausend geborene Hunde im Jahr. Mangels ausreichender Zahlen ist das natürlich eine Milchmädchenrechnung, aber würde es stimmen, dass  jedes Jahr eine halbe Million Tiere durch sexuelle Übergriffe stürben, dann wären das mehr Tiere als nachgeboren werden. Oder anders gesagt, der Haustierbestand in Deutschland wäre längst tot gefickt.</p>
<h4>&#8220;Jede Minute wird in Deutschland ein Tier sexuell missbraucht&#8221;</h4>
<p>Das hört sich viel an. Ist es auch. Vor allem, wenn man mal nachrechnet, wie viele Tiere das im Jahr sind. Rechnen wir doch mal nach: Die Stunde hat 60 Minuten, der Tag hat 24 Stunden und das Jahr 365 Tage.<br />
<center><em>60 Minuten * 24 Stunden * 365 Tage = 525.600 missbrauchte Tiere</em></center><br />
Rund eine halbe Million Tiere jährlich?!? Kommt einem diese Zahl irgendwie bekannt vor? Stimmt, genauso viele Tiere sterben angeblich durch sexuellen Missbrauch. Heißt das also, dass nicht nur der gesamte Haustierbestand durch sexuelle Übergriffe dahin gemeuchelt wird, sondern auch, dass jedes Tier beim Sex umgebracht wird?</p>
<p>Es ist eine große Portion Zynismus nötig, um mit solchen abstrusen Zahlen die Menschen irre zu führen. Mit solchen und vielen <a title="Die Dogge Boss - eine Lügengeschichte" href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/03/18/die-dogge-boss-eine-lugengeschichte/" target="_blank">weiteren Lügen</a> wird versucht, Meinungen in die Richtung zu manipulieren, die man für die gewünschten Ziele braucht. Das ist kein Phänomen, dass erst mit dem Thema Zoophilie aufkam. Es gibt viele <a title="Lug, Betrug und vorsätzliche Täuschung einiger Tierschützer" href="http://www.tierschutz-luege.com/html/sektions-seiten/artikel1.htm" target="_blank">weitere Beispiele</a>, wo im Namen &#8220;der guten Sache&#8221; gelogen, <a title="Aua576: TV-Tipp: NDR-ZAPP: Verleumdete Journalisten - von Drohung bis Rufmord " href="http://www.doggennetz.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=751:aua576-tv-tipp-ndr-zapp-verleumdete-journalisten-von-drohung-bis-rufmord&amp;catid=37:tier-a-doggen-schutz-kritik&amp;Itemid=117http://" target="_blank">verleumdet und gedroht</a> wird. Leidtragende sind letztlich jedoch die Tiere, die <a title="Die wahren Tierschützer" href="http://www.petatotettiere.de/" target="_blank">wirklich Opfer</a> sind. Denn wie sagt doch ein altes Sprichwort: &#8220;<em>Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!</em>&#8220;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umständehalber abzugeben</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 10:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Rozay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moral und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwochs ist immer eine dieser kostenlosen Pseudozeitungen im Briefkasten, mit denen letztlich nur ein duzend Werbebroschüren umwickelt werden. Heute fiel mir beim durchblättern auf, dass im Kleinanzeigenteil dieses Käseblättchens mehrere Anzeigen waren, in denen relativ junge Hunde &#8220;umständehalber&#8221; angeboten wurden.  Solche Anzeigen findet man noch viel häufiger in den gängigen online Kleinanzeigenmärkten wie quoka, dhd24 und ebay Kleinanzeigen, um die<br /><span class="read_more"><a href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/03/21/umstandehalber-abzugeben/">Read more...</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwochs ist immer eine dieser kostenlosen Pseudozeitungen im Briefkasten, mit denen letztlich nur ein duzend Werbebroschüren umwickelt werden. Heute fiel mir beim durchblättern auf, dass im Kleinanzeigenteil dieses Käseblättchens mehrere Anzeigen waren, in denen relativ junge Hunde &#8220;umständehalber&#8221; angeboten wurden.  Solche Anzeigen findet man noch viel häufiger in den gängigen online Kleinanzeigenmärkten wie <a title="quoka Kleinanzeigen" href="http://www.quoka.de/" target="_blank">quoka</a>, <a title="dhd24 " href="http://www.dhd24.com/" target="_blank">dhd24</a> und <a title="ebay Kleinanzeigen" href="http://kleinanzeigen.ebay.de/" target="_blank">ebay Kleinanzeigen</a>, um die wichtigsten zu nennen.</p>
<p>Ich sehe da ein auffälliges Schema, das erstaunlich viele Hunde im Alter von 8-12 Monaten &#8220;umständehalber&#8221; angeboten werden. Die Begründungen  sind meistens die gleichen: Umzug, Beruf, Vermieter oder die Hundehaarallergie.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass alle Begründungen vorgeschoben sind. Oder wenn nicht, ist es ein noch größeres Armutszeugnis, denn alle diese Gründe sind vorher problemlos abzuklären oder bekannt. So dämlich kann keiner sein, das er nicht vorher seinen Vermieter fragt oder nicht weiß, ob er Allergiker ist.</p>
<p>Die wahren Gründe dürften andere sein. In dem Alter kommen Hunde in die <a title="Flegelphase beim Hund" href="http://www.tierwissen.de/artikel/hunde/artikel/entwicklunghund1.shtml" target="_blank">Flegelphase</a>. Je nach Rasse und Hund kann das eine ziemlich fiese Zeit sein. Der Hund hört nicht, kennt keine Kommandos mehr und macht den ganzen Tag Blödsinn. Rüden spielen nicht mehr mit jedem anderen Hund, sondern es wird gepöbelt.</p>
<p>Aber ist das ein Grund, einen Hund abzugeben? Nein, natürlich nicht. Wer sich einen Hund zulegt, dem muß bewußt sein, das man für fünfzehn Jahre (plus/minus ein paar Jahre)  <a title="Gedanken vor der Anschaffung eines Hundes" href="http://www.tierwissen.de/artikel/hunde/artikel/anschaffunghund.shtml" target="_blank">Verantwortung</a> für ein Geschöpf übernimmt. Das heißt, das man das neue Familienmitglied erzieht, für ihn sorgt und für ihn da ist. In gutem wie in schlechtem. Wenn es Probleme gibt, ist das erst einmal nichts schlimmes, dafür gibt es Tierärzte, Tierheilplraktier und vor allem Hundeschulen, wo man sich Rat holen kann und einem weitergeholfen wird. Wer dazu nicht bereit ist, der darf sich eben kein Tier anschaffen.</p>
<p>Es kann nicht sein, das sich immer mehr Menschen in unserer gedankenlosen Konsum- und Wegwerfgesellschaft  ein Haustier anschaffen, es mal ausprobieren und wenn &#8220;es&#8221; nicht funktioniert, wird es <del>weggeworfen</del> wieder abgegeben.</p>
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		<title>Die Dogge Boss &#8211; Eine Lügengeschichte</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 14:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Burdinski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moral und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivisten]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[§17 TierSchG (Tierquälerei)]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder hört man aus Tierrechtskreisen von missbrauchten Hunden, die bei Tierschützern auftauchen oder &#8220;gerettet&#8221; werden und durch sexuellen Missbrauch schwerst verletzt wurden. Auffallend ist dabei, dass alle zitierten Fälle zwar im Ausland, teilweise sogar in Übersee passiert sind, aber für ein Gesetz gegen Zoophilie in Deutschland herangezogen werden. Ein besonders trauriges Beispiel dafür ist der Fall der Dogge &#8220;Boss&#8221;.<br /><span class="read_more"><a href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/03/18/die-dogge-boss-eine-lugengeschichte/">Read more...</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder hört man aus Tierrechtskreisen von missbrauchten Hunden, die bei Tierschützern auftauchen oder &#8220;gerettet&#8221; werden und durch sexuellen Missbrauch schwerst verletzt wurden. Auffallend ist dabei, dass alle zitierten Fälle zwar im Ausland, teilweise sogar in Übersee passiert sind, aber für ein Gesetz gegen Zoophilie in Deutschland herangezogen werden.</p>
<p>Ein besonders trauriges Beispiel dafür ist der Fall der Dogge &#8220;Boss&#8221;. Boss kam ursprünglich extrem schlechten Verhältnissen aus Spanien. Krank und abgemagert kam er nach Deutschland und wurde hier zu einem <a title="Aua348: Im Wettbewerb des Grauens: Ein sexuell missbrauchter Doggenrüde aus Spanien? " href="http://www.doggennetz.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=507:aua348-im-wettbewerb-des-grauens-ein-sexuell-missbrauchter-doggenruede-aus-spanien&amp;catid=35:aua&amp;Itemid=53" target="_blank">Spielball und Wanderpokal von Tierschützern</a>. Immer wieder tauchte er mit unterschiedlichen Altersangaben und Preisen, teilweise sogar als Hündin und immer als gesund und fit in diversen <a title="Aua350: Vermittlungstexte für Hunde: beliebig, schlampig, unwahr - am Beispiel des Doggenrüden BOSS " href="http://www.doggennetz.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=509:aua350-vermittlungstexte-fuer-hunde-beliebig-schlampig-unwahr-am-beispiel-des-doggenrueden-boss&amp;catid=35:aua&amp;Itemid=53" target="_blank">Kleinanzeigenportalen zum Verkauf oder Vermittlung</a> auf, während er auf Tierschutzseiten und -foren als kranker und sexuell missbrauchter Hund dargestellt wurde.</p>
<p>Fakt ist, dass der Hund schwerkrank war. Die Behauptung, er sei in Spanien sexuell missbraucht und verletzt worden, ist erst in Deutschland aufgekommen und wurde durch ein <a title="Aua364: Doggenrüde Boss: Der tierärztliche Untersuchungsbericht " href="http://www.doggennetz.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=523:aua364-doggenruede-boss-der-tieraerztliche-untersuchungsbericht&amp;catid=35:aua&amp;Itemid=53" target="_blank">tiermedizinisches Gutachten</a> widerlegt. Vielmehr stellte sich heraus, dass der arme Kerl in Spanien über lange Zeit schlecht gehalten und medizinisch nicht versorgt wurde. Laut dem Gutachten litt Boss an &#8220;massiven <a title="Spondilosis deformans" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spondylosis_deformans" target="_blank">Spondylosen</a> der Lendenwirbelsäule&#8221;. Bekanntermaßen <a title="Spondilose bei großen Hunden" href="http://www.hundezeitung.de/content/5570-Spondylose" target="_blank">neigen große Hunde</a> wie Doggen zu analen Problemen und Kotinkontinenz durch dieses Krankheitsbild.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Dies ist auch in Tierrechtskreisen bekannt</span>. Nichtsdestotrotz wird Boss <a title="noch eine Webseite über Dogge Boss" href="http://www.kwick.de/SpiritCall/blog/entry/90172355/tierliebe/" target="_blank">immer</a> <a title="noch eine Webseite über Dogge Boss" href="http://tierschutz-roter-ara.forenworld.at/viewtopic.php?f=81&amp;t=44322" target="_blank">noch</a> und <a title="noch eine Webseite über Dogge Boss" href="http://www.moehre-und-co.de/wbb3/index.php?page=Thread&amp;threadID=12662" target="_blank">immer</a> <a title="noch eine Webseite über Dogge Boss" href="http://bruno2009.blog.de/2012/01/27/notfall-deutsche-dogge-boss-vergewaltigungsopfer-12549821/" target="_blank">wieder</a> von Tierrechtlern missbraucht, um Zoophile zu diskreditieren und denunzieren. Mit einer fast boshaften Selbstverständlichkeit wird Boss ebenso wie mehrere andere mehr als zweifelhafte Fälle in Foren, <a title="facebook - die populärste Plattform für shitstorm " href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook</a> und anderen <a title="eine andere recht populäre shitstorm-Plattform" href="http://www.wer-kennt-wen.de/" target="_blank">Communities</a> als Beispiel für die Verwerflichkeit zoophiler Tierliebe benutzt. Da werden im Namen einer vermeintlich &#8220;guten Sache&#8221; kranke, <a title="eine virtuelle Kerze für Dogge Boss" href="http://www.kerze-anzuenden.de/Kerzen/Dogge-Boss-42471.html" target="_blank">inzwischen verstorbene Hunde</a>, die in ihrem Leben so gelitten haben, abermals ihrer Würde verletzt.</p>
<p>Keine Frage, dass es sexuell missbrauchte und gequälte Tiere gibt. Aber es ist <span style="text-decoration: underline;">nicht die Regel</span> und es sind <span style="text-decoration: underline;">niemals zoophile Menschen</span>, die so etwas anrichten. Zoophile Menschen verachten und verurteile jede Form von Gewalt und Zwang. Es handelt sich dabei schlicht um Sadisten und diese gehören hart bestraft. Ein übler Sadist in Schweden, der mehrere Hunde aufs Schlimmste missbraucht hat, wurde <a title="Tiersadist von Zoophilen zur Strecke gebracht" href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/02/08/zoosadismus/" target="_blank">durch Zoophile angezeigt</a> und dafür zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Auch das <a title="§17 Tierschutzgesetz" href="http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__17.html" target="_blank">deutsche Tierschutzgesetz sieht immerhin Strafen von bis zu drei Jahren Gefängnis vor</a>. Man kann darüber streiten, ob das ausreichend hoch ist, aber man sollte nicht zu viel von einem Rechtstaat erwarten, in dem jemand wegen der <a title="John Demjanjuk - verurteilt wegen 28.000facher Beihilfe zum Mord" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/reaktionen-auf-den-tod-demjanjuks-verurteilt-aber-nicht-bestraft-1.1311703" target="_blank">Beihilfe zu achtundzwanzigtausenfachem Mord</a> zu gerade mal fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Aber das ist ein anderes Thema&#8230;</p>
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		<title>Der brutale Tod beim Tierarzt</title>
		<link>http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/03/10/der-brutale-tod-beim-tierarzt/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 14:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Rozay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>
		<category><![CDATA[Tierarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast jeder Tierbesitzer kennt das. Irgendwann kommt der Moment, wo das geliebte Tier alt, gebrechlich und krank ist. Der Moment, an dem man entscheiden muß, ob ein würdevolles und artgerechtes Weiterleben noch möglich ist. Es ist der schlimmste Moment im Leben jedes Tierbesitzers. In diesem Moment muß man sich auf den Tierarzt verlassen und ihm vertrauen. Sein Rat ist in<br /><span class="read_more"><a href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/03/10/der-brutale-tod-beim-tierarzt/">Read more...</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast jeder Tierbesitzer kennt das. Irgendwann kommt der Moment, wo das geliebte Tier alt, gebrechlich und krank ist. Der Moment, an dem man entscheiden muß, ob ein würdevolles und artgerechtes Weiterleben noch möglich ist. Es ist der schlimmste Moment im Leben jedes Tierbesitzers.</p>
<p>In diesem Moment muß man sich auf den Tierarzt verlassen und ihm vertrauen. Sein Rat ist in dem Moment ausschlaggebend für diese Entscheidung. Leider gibt es unter den Tierärzten Menschen, denen der Profit wichtiger ist als das würdevolle Ende eines Tieres.</p>
<p>Das billigste Mittel zur Einschläferung ist <a title="Embutramid" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Embutramid" target="_blank">Embutramid</a>, auch <a title="Kennen Sie T61?" href="http://www.tigerfreund.de/2/kennen_sie_t61.htm" target="_blank">T61</a> genannt. Wird es ohne vorherige Narkose gespritzt, ist der Tod langsam, qualvoll und kann bis zu einer Stunde dauern. Selbst mit einem vorhergehenden Narkosemittel ist es umstritten, ob der Tod dann schmerzfrei erfolgt. Es gibt wissenschaftliche <a title="haustierratgeber.info über T61" href="http://www.haustierratgeber.info/t61-verbote-pressemitteilung.html" target="_blank">Meinungen</a>, wonach die Lähmungserscheinungen dieses Mittels die Wirkung der Narkose aufheben.</p>
<p>Wie wirkt <em>Embutramit</em>? Nach der Injektion kann das Tier nicht mehr atmen. Es wird fürchterliche Krämpfe und Schmerzen haben, aber keiner wirds merken, denn der Körper ist vollständig gelähmt. Das Tier wird auch nicht schreien, denn die Atemmuskelatur ist ebenfalls gelähmt, es sei denn, die Dosis war zu niedrig. Man merkt nicht, in welchem Todeskampf das Tier sich windet, es sieht alles friedlich aus und ist doch unendlich brutal. Das ist kein Einschlafen wie bei einer Überdosierung eines Narkosemittels, sondern ein erbärmliches, aber kostengünstiges Verrecken.</p>
<p>Mein Rat an alle: Lasst Euch nichts von Tierärzten erzählen. Besteht auf eine schmerzfreie Einschläferung durch ein Narkosemittel. Auch wenn es teurer ist.</p>
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		<title>Gedanken eines alten Hundes</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 11:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Rozay</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moral und Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[ausnutzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hundehaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Name ist Rocky. Ich lieg hier in meiner Hundehütte, schau heraus, betrachte das miese Wetter. Meine Knochen tun mir weh, das ist in letzter Zeit öfters so. Ich bin alt geworden. Träge. Müde. Oft denke ich an die schönen Tage mit meinem Herrchen. Die Spaziergänge. Ja gut, es war selten, und meistens viel zu kurz. Ich bin ja in<br /><span class="read_more"><a href="http://www.zoophiler-tierschutz.info/2012/02/28/gedanken-eines-alten-hundes/">Read more...</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Name ist Rocky. Ich lieg hier in meiner Hundehütte, schau heraus, betrachte das miese Wetter. Meine Knochen tun mir weh, das ist in letzter Zeit öfters so. Ich bin alt geworden. Träge. Müde.</p>
<p>Oft denke ich an die schönen Tage mit meinem Herrchen. Die Spaziergänge. Ja gut, es war selten, und meistens viel zu kurz. Ich bin ja in erster Linie dazu da, um aufzupassen. Dafür sind Rottweiler da. Darum steht meine Hütte auch so, das ich den ganzen Hof überblicken kann. Ich glaube nicht, das Herrchen mit Absicht die Hütte so hingestellt hat, das der Wind immer um die Hausecke hier hin bläst. Ist ja auch nicht so oft, meistens nur bei Regen.</p>
<p>Manchmal frage ich mich, warum ich Herrchen so selten sehe. Er ist ja meistens zu Hause. Ist im Haus, in seiner Garage oder im Garten. Ich seh ihn dann, aber er beachtet mich meistens nicht. Dabei sehne ich mich so nach seiner Gesellschaft. Früher bin ich freudig aus der Hütte raus und in seine Richtung, so weit wie meine Kette reichte. Heute fällt mir das aufstehen schwer. Wie hab ich mich gefreut, wenn er mich dann angesehen hat. Und wie traurig war ich, wenn er mich anschrie, ich soll&#8217;s Maul halten, wenn ich mal gewufft habe. Dann hab ich mich wieder in meine Hütte verzogen.</p>
<p>Mir ist kalt. Der Wind tut mir nicht gut. So richtig warm ist es in meiner Hütte ja auch nicht, war es noch nie. Aber ich kenn es nicht anders. Ich war nur ganz selten im Haus. Dort ist es warm und riecht gut, aber Herrchen sagt, dort habe ich nichts zu suchen. Herrchen hat mir mal eine Decke gegeben, aber die ist alt und verfilzt. Ich mag sie trotzdem, denn sie roch mal nach ihm.</p>
<p>Es nieselt. Alles ist feucht. Mein Knochen tun mir weh&#8230;</p>
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